Marktplatz - Blickpunkt Jöllenbeck

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Lomi-Lomi
Neugierig auf eine intensive Erfahrung?
Ihre erste Ausbildung in dieser speziellen Massagetechnik hatte Birgit Dittrich in Österreich absolviert. Für ihre mehrtägige Weiterbildung zum Lomi-Lomi-Practitioner zog es sie auch in den Süden: die Ho‘okipa-Kahuna Bodywork Schule hat sich in München etabliert, nachdem die Gründerin und Lehrerin ihrerseits direkt in Hawaii ausgebildet wurde. Lomi-Lomi ist die traditionelle hawaiianische Massage mit einem ganzheitlichen Ansatz der therapeutischen Körperarbeit. Ursprünglich stand sie oft im Zentrum bestimmter Initiationsriten beim Übergang in einen neuen Lebensabschnitt.
Nicht einzelne Extremitäten oder Körperteile, sondern der ganze Körper steht im Fokus. Das braucht seine Zeit: in lediglich einer Stunde kann man diese Massageform gerade mal kennenlernen, neunzig Minuten sollte man sich schon wirklich Zeit nehmen, mehr geht auch. „Man muss sich auf diese Massage auch bewusst einlassen, dann führt sie zu einer tiefen Entspannung. Der Gleichklang aus Massage-Bewegung-Energiearbeit hilft dabei, alte Dinge loszulassen und wieder offen zu sein für neue Erfahrungen,“ erläutert Birgit Dittrich eines der Ziele von Lomi-Lomi, eine Massage die „Körper und Seele reinigt!“
Die Weiterbildung in München zielte darauf, mit neuen Techniken eine tiefergehende Wirkung zu erzeugen. Im Verlauf einer Lomi-Lomi Massage kann durch gezielte Kombination von Spannung und Entspannung z.B. die Beweglichkeit verbessert werden. Die Massage hilft daher bei der Auflösung von Verspannungen und Blockaden. Jenseits des positiven Einflusses auf körperliche Beschwerden macht das Zusammenspiel von sensorischer Erfahrung und physischer Einwirkung in jeweils unterschiedlicher Intensität den besonderen Reiz dieser Massage aus.
Den Weg zu dieser neuen Erfahrung des eigenen Körpers bereitet Birgit Dittrich mit Ihnen nach telefonischer Beratung und Terminabstimmung:
05206 / 99 82 661
  
„100 Tage ohrginal in Jöllenbeck …
… waren 100 Tage Einsamkeit?“ „Nein, zum Glück nicht!“ lacht Rita Zeuner, „Jöllenbeck ist zwar komplett anders im Vergleich zu meinen Erfahrungen am Niederwall, viel weniger anonym, man kennt sich, also eher wie in einer Kleinstadt, aber gerade deswegen bin ich froh hier zu sein, denn ich bin überzeugt, ‚ohrginal‘ passt zu Jöllenbeck. So nach und nach spricht es sich herum und eine ganze Reihe mutiger Jöllenbecker hat sogar schon die Ladentür aufgeschubst! Einige davon sind von unserem Konzept offenbar sehr angetan und betreiben bereits intensiv Mundfunk. Das freut mich und zeigt, ich werde angenommen.“
Zu den Alleinstellungsmerkmalen von ohrginal gehört das audiosus-System: das Zusammenwirken der objektiven und subjektiven Anpassung der Hörgeräte führt zu einer signifikant besseren akustischen Wahrnehmung, „und dies oft auch bei Geräten, die nicht von den durch uns vertretenen Herstellern kommen.“
Rita Zeuner kümmert sich mit besonderer Hingabe um Kinder und Jugendliche mit angeborenen Hörminderungen. „Ich habe z.B. einen Jungen als Kunden, der ist BVB-Fan. Seine neuen Hörgeräte sind jetzt leuchtend gelb/schwarz. Die zu tragen bedarf schon einer guten Portion Selbstbewusstsein und das freut mich ehrlich gesagt noch mehr.“
Ebenfalls schon nachgefragt der Gehörschutz für den Tischlermeister oder der Schnarchschutz für die leidenden Ehepartner: sitzt perfekt und man fühlt sich nicht mehr gestört.
„Für die kommenden Monate hoffe ich natürlich auf viele weitere mutige Jöllenbecker, die einfach besser hören wollen. Da bin ich durchaus optimistisch. Im Herbst steht dann eine wichtige Messe in Hannover an. Bei den Hörgeräten tut sich zur Zeit ja einiges. Mittelfristig erwarte ich auf jeden Fall den Ersatz der Batterien durch neue leistungsfähige und miniaturisierte Akkus.“
Dazwischen auch einzelne Weiterbildungen, „immer am Ball bleiben.“
Perspektivisch plant Rita Zeuner auch eine Azubi-Stelle in Jöllenbeck. „Ich möchte unbedingt einen jungen Menschen mit dem Feuer für die Hörgeräte-Akustik anstecken!“
Übrigens, falls Sie neben Ihrem akustischen auch Ihrem optischen Sinn eine neue Inspiration gönnen möchten: bei ohrginal an der Vilsendorfer Straße erwartet Sie jetzt auch eine ständige Ausstellung der farbenfrohen Bilder von Doris von Normann.
Natürlich nur für mutige Jöllenbecker!
  
Salzgrotte Jöllenbeck
„Ein Jahr feiere ich nicht – fünf Jahre werden gefeiert!“
Nicole Reinert ist sich gewiss, diese klare Aussage treffen zu können, denn im ersten Jahr ist ihr Konzept aufgegangen. „Bei der Bank musste ich seinerzeit einen Business-Plan vorlegen. Den habe ich sehr vorsichtig kalkuliert. Um so mehr freue ich mich, wenn diese Annahmen nicht nur erfüllt, sondern auch überschritten werden.“ So hatte sie z.B. mit einem oder zwei Yoga-Kursen gerechnet und momentan laufen sechs gleichzeitig und sie führt zudem eine Warteliste. „Man kann nicht zu Hause vorm Fernseher sitzen und gesunde Luft einatmen, wie ich sie hier in der Salzgrotte anbiete. Man kann allein Yogaübungen machen, aber in einer kleinen Gruppe zusammen mit einer versierten Yoga-Lehrerin ist es ungleich effektiver. Die Mehrzahl der Yoga-Kurse finden in der Salzgrotte statt. Das passiert nicht zufällig, sondern gerade die Kombination der speziellen Atemtechniken des Yogas und die salzhaltige, trockene Luft der Salzgrotte ergeben einen besonderen Effekt. Zwar wirkt der sich nachweisbar positiv insbesondere bei Menschen mit asthmatischen Beschwerden aus, aber auch jeder gesunde Mensch profitiert davon. Die spezielle Atmosphäre in der Salzgrotte wird übrigens inzwischen mit Erfolg regelmäßig in der Therapie von Menschen mit Behinderungen aus Bethel eingesetzt.“
Personen von zwanzig bis über achtzig Jahre treffen sich in der Salzgrotte zum Yoga. Die Übungen erhöhen die Beweglichkeit, die Muskelspannung, stärken die Balance, sind gut für den Rücken und verbessern die Fitness. Und sie sind auch etwas für Männer! Einen Schnupperkurs mitmachen geht immer. Zum Beispiel beim Kundalini-Yoga: dynamische Körperübungen verbunden mit meditativen Anteilen wirken auf das Nervensystem und ermöglichen eine tiefe Entspannung. Yoga-Lehrerin Friederike Heinrich: „Wir machen alltagstaugliche Übungen, die Spaß machen und direkt ins Herz gehen!“
Ebenfalls im Angebot ist Hatha-Yoga und Sitzhocker-Yoga, geplant ist ein Yoga-Kurs für Teenager. Nach Terminvereinbarung besteht die Möglichkeit zur individuellen Massage.
Nach und nach erweitert sich das Angebot im Salz-Shop. Es lohnt sich also, einfach mal wieder in der Dorfstraße vorbeizuschauen!
  
nahkauf Vilsendorf
„Am Ziel meiner Träume!“
Am Ende hat wahrscheinlich nur noch Holger Thenhausen fest an sein Projekt geglaubt: den verwaisten ehemaligen JIBI/Combi-Standort am Epiphanienweg neu zu beleben. Eingeweihte wissen, welche unglaublichen Steine, NEIN Felsen (!) ihm immer wieder vor die Füße gerollt wurden, auch dann noch, wo er sich fast am Ziel wähnte.
Um es gleich vorweg zu nehmen: wenn jemand in Sachen Gründung eines Supermarktes Durchhaltevermögen bewiesen hat, dann Holger Thenhausen – und es ist extrem unwahrscheinlich, dass irgendeine andere Handelsorganisation seinen Weg noch einmal gehen würde, falls er mit seiner Idee Schiffbruch erleidet. Aber danach sieht es nicht aus! „Der Start hat gut geklappt, sogar besser als zunächst erwartet, wahrscheinlich auch, weil die Vilsendorfer um die Situation wissen und ganz ganz viele Menschen händeringend auf einen Nahversorger im Stadtteil gewartet haben,“ zieht der frisch gebackene Marktleiter eine vorläufige Bilanz der ersten Wochen.
Schnell ein paar Daten: Gut 7.000 Artikel auf knapp 700 m² Fläche, täglich frisch geliefertes Obst, Gemüse und Molkereiprodukte. Mehrfach in der Woche Fleischwaren, Getränke und alle anderen ausverkauften Produkte. An den besten Tagen über 600 Kunden, die zunehmend nicht nur schnell das holen, was sie woanders vergessen haben, sondern gezielt für ihren Wocheneinkauf hierher kommen. „Und diese Kunden brauchen wir natürlich. Als Teil der REWE-Organisation bieten wir die gleiche Qualität zum identischen Preis wie der große REWE-Markt in Babenhausen. Was uns in der Tat noch fehlt ist eine Frischfleisch-Theke. Die Einrichtung ist schon vorhanden und demnächst wird ein Fleischer aus Schloß-Holte probeweise sein Sortiment zweimal pro Woche hier in Vilsendorf anbieten, zunächst in einem mobilen Verkaufsstand vor der Tür. Wenn die Nachfrage stimmt, könnte er dann ohne große Probleme in den Markt wechseln.“
Überrascht ist Holger Thenhausen über den Zuspruch auch aus anderen Teilen des Stadtbezirks: „Wir begrüßen Menschen aus Theesen, aus Jöllenbeck, unten von der Loheide und sogar aus Brake. Hinzukommen Pendler in Richtung Pödinghausen/Enger, die auf dem Nachhauseweg schnell bei uns hereinspringen. Das freut uns sehr.“
Das der neue nahkauf so gut angenommen wird, liegt auch daran, dass nach fünf Monaten Umbauzeit der Laden nicht wiederzuerkennen ist. Das beginnt mit dem komplett neu gestalteten Eingangsbereich, hier hat die Bäckerei Rolf nicht nur den Verkaufstresen „auf Rechts gedreht“, sondern gegenüber einen zugluftgeschützten Aufenthaltsbereich geschaffen, wo man gerne verweilt und mit den Nachbarn ins Gespräch kommt. Ohnehin ist der neue nahkauf ein Ort, an dem man sich trifft und sich austauscht: „Ich beobachte jeden Tag, wie Menschen im Markt stehenbleiben, ins Gespräch kommen, zusammen weiterschlendern. Ganz offensichtlich hat genau so etwas in Vilsendorf gefehlt. Natürlich sind wir ein Supermarkt. Aber indem wir ganz bewusst die Gänge sehr breit halten, ist immer Platz für den eilig durchgeschobenen Einkaufswagen, der die alte Dame, die sich auf ihrem Rollator abstützt, überholt.“ Dazu kommen die brandneuen LED-Deckenlampen, die mit ihrem sehr schönen Licht den Laden hell aber trotzdem sanft ausleuchten. Auch die ganz überwiegende Zahl der Kühlregale entsprechen den neuesten Energiestandards.
Zehn Menschen kümmern sich um die Kunden, den Laden, die Waren. Ältere gemeinsam mit jüngeren Mitarbeitern, alle aus dem Stadtbezirk. Gemeinsam sind sie offen für Wünsche und Anregungen aus dem Kundenkreis, denn natürlich läuft noch nicht alles rund. „Das gute an unserer Zugehörigkeit zur REWE-Organisation ist, dass wir auf diese Wünsche schnell reagieren können. So wird es mehr Bio-Produkte, mehr Lebensmittel für Vegetarier und Veganer geben, mehr Produkte für Menschen mit einer Lebensmittelunverträglichkeit, zumindest, was unsere Möglichkeiten in dieser Hinsicht erlauben. Ein wenig sind wir auch der große Tante-Emma-Laden, der sein Angebot ganz nah am Kunden plant.“
Geplant ist auch ein Lieferservice innerhalb von Vilsendorf.
Anfang April steht schon die nächste Neueröffnung an: Toto/Lotto, Tabak und Zeitschriften gibt es dann in dem kleinen Ladenlokal gleich nebenan, auch die Postfiliale zieht dort ein.
Im Mai will Holger Thenhausen mit seinem Team und den Vilsendorfern die Neueröffnung mit einem Fest auf dem Parkplatz feiern.
Waren Sie schon da?

  
Fünf Fakten über das „Osterkaninchen“
1. Kaninchen sind Rudeltiere!
Ohne Artgenossen fühlt sich kein Kaninchen wohl. Ein artfremdes Tier oder der Mensch kann den Sozialkontakt mit anderen Kaninchen nicht ersetzen.
2. Kaninchen brauchen Platz!
Wer einmal beobachten konnte, in welchem Umfang Kaninchen Haken schlagen können und mit welcher Geschwindigkeit sie sich fortbewegen, der versteht, dass es nicht artgerecht sein kann, Kaninchen in einen Käfig zu sperren. Als Faustregel gilt 4m² für zwei Kaninchen zur dauerhaften Verfügung - mehr Platz ist immer besser!
3. Kaninchenfutter findet man im Fachhandel?
Das beste Kaninchenfutter wächst auf einer Wiese! Artgerechte Ernährung für die Langohren kann man sich bei den Wildkaninchen abgucken. Wenn im Winter das Wiesengrün rar wird, füttert man Grünfutter aus dem Supermarkt. In erster Linie sollte das aus grünem und blättrigem Gemüse wie Möhrengrün, Kohlrabiblättern, sämtlichen Kohlsorten und verschiedenen Salaten bestehen. Gefolgt von gelegentlicher Abwechslung durch Knollengemüse wie Möhren, Sellerie, Fenchel oder Steckrübe und dann und wann ein kleines Stück Obst.
4. Als Trockenfutter nimmt man das typische Mischfutter mit Pellets und Getreide?
Bitte nicht! Ein gutes Kaninchenfutter hat eine grobe Struktur, beinhaltet ausschließlich getrocknete Kräuter, Blüten und wenig Gemüse, ein paar Saaten, kein Getreide und keine pelletierten oder in Form gepressten Bestandteile. Weder Zucker, noch Honig, Joghurt oder chemische Zusatzstoffe gehören in den empfindlichen Magen der Langohren.
5. Als Ostergeschenk eignen sich lebende Tiere ohnehin nicht.
Kaninchen können 10 Jahre und älter werden. Jährlich müssen die Langohren geimpft und anfangs natürlich auch kastriert werden. Aber ein gutes Fachbuch, ein Informationstermin bei der Schlappohrbande in Jöllenbeck oder vorerst im Zweifel ein Kuschelhase sind sicher die bessere Wahl!
Seit nunmehr 13 Jahren dreht sich bei Nadine Hahn alles um die Langohren. Die Schlappohrbande verfügt über umfassendes Fachwissen und Kompetenz rund um das Thema „Kaninchen“. Wer sich erstmal schlau machen möchte, Informationen einholen oder Probleme oder Fragen zu seinen bereits vorhandenen Kaninchen hat, ist hier genau richtig. Sie finden dort ausgesuchtes, hochwertiges Futter aus Kräutern und Blüten auf natürlicher Basis, eben so, wie es für die Langohren das Beste ist.
Bei der Schlappohrbande finden Sie Jungtiere in vielen verschiedenen Farben aber auch ältere Tiere, bereits kastrierte Rammler oder Notfälle aus der Weitervermittlung. Außerdem bietet Frau Hahn den Service der Urlaubsbetreuung, kostengünstige Sammelimpfaktionen sowie eine intensive Beratung und Hilfe an.
Ausführliche Informationen zur Schlappohrbande finden Sie auf www.schlappohrbande.de
Frau Hahn steht Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite: Mobil 0171-85 38 457 oder per E-Mail an schlappohrbande@gmx.de
  
Willis beste Mettwurst bleibt!
Die Fleischerei Kronsbein schließt. Nach drei Generation und 122 Jahren. 122 Jahre, in denen mitten in Jöllenbeck geschlachtet und jeden Tag handwerklich frische Wurst hergestellt sowie frisches Fleisch angeboten wurde. 122 Jahre, in denen unzählige Jöllenbecker treu zu dieser Fleischerei standen, oft ebenfalls über Generationen hinweg. Eine wechselseitige Kundenbindung, die fast familiäre Züge hatte. „Das dies jetzt zu Ende geht, schlägt mir schon auf den Magen,“ gesteht Ulrike Kronsbein, die seit zweiundvierzig Jahren mit im Geschäft steht. „Ich komme gebürtig aus Enger und habe als junge Frau eine Ausbildung zur Physiotherapeutin gemacht. Da meine Großeltern in Jöllenbeck wohnten, war ich häufig hier zu Besuch und kannte natürlich auch den Betrieb. Wirklich kennengelernt haben wir uns auf einer Tanzveranstaltung in Bünde. Es war eine schöne Zeit.“ Willi Kronsbein ergänzt: „Da hat sich damals eine Clique aus Jöllenbeck gefunden, die es so heute noch gibt.“ Mit dem Blick zurück erklärt Willi Kronsbein: „Mein Beruf hat mir immer Spaß gemacht und tut es noch heute. Aber ganz ehrlich: wenn es Sonnabendnachmittag wird, die Arbeit ist getan und nichts liegt mehr an – das genießen wir jetzt schon!“
So ganz die Hände in den Schoß legen, wollen die Kronsbeins allerdings nicht. Ladengeschäft und Partyservice werden der Vergangenheit angehören. Ein Schwerpunkt soll die Zucht der Berichon du Cher-Schafe und der Dexter-Rinder sein (siehe auch den Bericht im Blickpunkt April 2017 im Internet unter www.blickpunkt-joellenbeck.de). Die Kronsbeins engagieren sich dazu im Freundeskreis der Dexter-Liebhaber. Ulrike Kronsbein überlegt, ob sie Kochrezepte zusammenstellen möchte, die man mit einem vertretbaren zeitlichen und organisatorischen Aufwand nachkochen kann, die gelingen und dazu noch gut schmecken.
Der Schlachtbetrieb wird in einem eingeschränkten Rahmen fortgeführt. Deshalb kann man auch in Zukunft im Hofladen Düsediekerbäumer in Oetinghausen Willis beste Mettwurst finden. Zumindest ein kleiner Trost.
  
Nach 30 Jahren:
Maria geht in den Ruhestand
Erst an der Beckendorfstraße und seit fünfzehn Jahren an der Vilsendorfer Straße: jeder Jöllenbecker kennt die Änderungsschneiderei von Maria Gaese.
Die gelernte Näherin und gebürtige Athenerin kam 1971 nach Bielefeld. Hier kamen ihre drei Kinder und inzwischen schon sechs Enkelkinder zur Welt. Maria änderte von der Hose bis zum Brautkleid, vom Pelzmantel bis zur Lederjacke alle Kleidungsstücke, die ihre Kunden zu ihr brachten, sogar einmal ein Nikolaus-Kostüm.
Rückblickend sinniert Maria: „Ich habe in meinen beiden Nähstuben immer allein gearbeitet. So ganz allein war ich ja auch nicht, denn immer wieder erklang die Türglocke, wenn die nächste Kundin, der nächste Kunde kam. Und dann hatte ich auch Zeit für ein Gespräch. Meine Arbeit hat mir immer Spaß gemacht, nicht zuletzt weil ich so tolle Kunden hier in Jöllenbeck hatte. Manchmal war es richtig lustig. Daher bin ich schon etwas traurig, dass das jetzt zu Ende gegangen ist. Mal sehen, wie ich es als Rentnerin aushalte!“
Im Dezember hatte Maria noch mal ihre Kundinnen auf eine Tasse Kaffee oder ein Glas alkoholfreien Sekt eingeladen. Kuchen und griechischer Kartoffelsalat standen auch bereit. Die Stimmung war gut, es wurde viel gelacht – und die Nähnadel blieb an diesem Tag einfach mal im Nadelkissen stecken.
Maria freut sich auf ihren Unruhestand und sie freut sich, wenn der eine oder andere vielleicht doch noch ein Kleidungsstück geändert haben möchte: unter der Telefonnummer 05206 / 70 66 80 ist Maria auch weiterhin zu erreichen, auch wenn sie Anfang Januar ihren Laden an der Vilsendorfer Straße geräumt haben wird.
  
Angekommen
In der ersten Novemberwoche hat Birgit Dittrich ihre neue Räumlichkeit im Untergeschoss des Jürmker Sportstudios bezogen. Der alte Tresorraum der Sparkasse ist nicht wiederzuerkennen – heimelig, in warmen Tönen ausgestattet (Foto links). Die gut besuchte Eröffnungsfeier bevölkerten nicht nur ihre Kunden, die sie in den letzten eineinhalb Jahren gewonnen hatte, sondern viele Neugierige gesellten sich dazu. Ach übrigens, die Tresortür wird nicht verschlossen ...
„Die Menschen, die mich aus dem Peppmeiersiek kannten, sind durchweg von dem Raum hier angetan, insofern war der Schritt richtig. Zudem sehen die Kunden des Sportstudios mein Angebot und sie fragen auch aktiv nach, da entwickelt sich was!“, freut sich Birgit Dittrich in einem Resümee des ersten Monats an der Spenger Straße.
Die gute Nachricht für Unentschlossene: das Kennenlernangebot (30 Minuten Rückenmassage für nur 25,-€) wird viel nachgefragt und daher bis zum Jahresende verlängert!
Die zweite gute Nachricht: natürlich bleibt auch die Treuekarte (nach zehn Terminen ist der elfte gratis, die vorher gebuchten Zeiten werden dabei gemittelt)!
An und für sich vergibt Frau Dittrich die Termine nur telefonisch (Telefon 05206 / 99 82 661), im Dezember probiert sie zusätzlich eine Beratungsstunde aus: an drei Vormittagen, jeweils an einem Mittwoch – 6., 13. und 20. Dezember – zwischen 10 und 11.00 Uhr besteht die Möglichkeit, sich persönlich vor Ort beraten zu lassen: „So können mich die Menschen kennenlernen und wir können über einen individuellen Massageplan sprechen. Welche Techniken wie kombiniert werden können, um ein gemeinsam zu definierendes langfristiges Ziel zu erreichen, ist bei jedem Menschen anders. Oder, man möchte nur einfach mal `runter kommen, auch dafür habe ich einiges in petto.“
Haben Sie eigentlich schon alle Weihnachtsgeschenke? Wenn Sie sich für einen Gutschein von Im Gleichgewicht entscheiden, erhalten Sie eine kleine Überraschung gratis dazu.

  
Moderne  Zahnheilkunde auf der Höhe der Zeit
Kaum jemand geht gerne freiwillig zum Arzt und ein Zahnarztbesuch weckt bei vielen ganz besondere Erinnerungen. Das Kreischen des Bohrers, das Knirschen und Knacken, wenn ein Zahn gezogen wird – selbst gestandene Männer werden dabei blass. „Unser Ziel ist, dass es gar nicht so weit kommt,“ nimmt Magdalene Schoenitz den Faden auf, „wir wollen die Zähne unserer Patienten erhalten und geben der Vorsorge breiten Raum – auch wörtlich zu nehmen, denn der erste Stock wird zum Prophylaxe-Zentrum ausgebaut. Vorbeugen ist viel besser als reparieren und tut auch nicht weh!“
Frau Schoenitz und ihr Ehepartner Christoph führen die Zahnarztpraxis an der Jöllenbecker Straße 404 in Theesen seit fünfeinhalb Jahren. Im April 2012 übernahmen sie die eingeführte Praxis von Dr. Schumann. Vorher haben beide viel Erfahrungen als angestellte Zahnärzte und als Vertretung in ganz OWL und dem angrenzenden Niedersachsen bis hin zum Niederrhein gesammelt. „Wir wollten gerne zurück nach Bielefeld und als wir von der Möglichkeit hier in Theesen erfahren haben, war es wirklich ein Glücksfall,“ erinnert sich Magdalene Schoenitz.
Die Praxis war bislang nur im ersten Obergeschoss angesiedelt, jetzt erstreckt sie sich über das gesamte Haus. Der Eingang ist nach vorne zur Jöllenbecker Straße verlegt: „Die Behandlungsräume sind jetzt ebenerdig und barrierefrei erreichbar, das war für uns sehr wichtig,“ betont Frau Schoenitz. Viel Licht und eine helle moderne Anmutung empfangen den Besucher. Schöne großformatige Fotos von Bielefeld und Umgebung ergänzen harmonisch die Einrichtung auch in den Behandlungsräumen. Mehr Platz und mehr Komfort sind aber nicht die einzigen Erneuerungen erklärt Frau Schoenitz: „Wir haben unser Methodensprektrum erweitert indem wir jetzt ein Mikroskop zur Wurzelbehandlung installiert haben. Für den besseren Komfort der Patienten wurden die bestehenden Behandlungsstühle mit Tempur-Auflagen versehen, ein neuer Behandlungsstuhl ist von vornherein mit einer Tempur-Polsterung ausgestattet.“
Alle Abläufe in der Praxis sind digitalisiert, auch die Röntgenaufnahmen fließen direkt in die digitale Patientenakte ein.
Im kommenden Jahr wird im Obergeschoss ein spezieller Behandlungsbereich für ganz junge Patienten eröffnet. „Zwar ist Karies bei Kindern und Jugendlichen im Vergleich zu früher zurückgegangen, aber natürlich kommen auch Kinder zum Zahnarzt und auf deren spezielle Bedürfnisse wollen wir noch besser vorbereitet sein. Für die jungen Patienten gibt es daher oben ein separates Wartezimmer und gleich nebenan einen Still- und Wickelraum.“
Das Team um Magdalene und Christoph Schoenitz umfasst zahnmedizinische Fachassistentinnen und zahnmedizinische Prophylaxe-Assistentinnen, ergänzt um eine Auszubildende. Es existiert eine Kooperation mit einem Chirurgen, wobei die Operationen in der Praxis in Theesen stattfinden . Der Schwerpunkt der Praxis liegt in der ästhetischen Zahnheilkunde und der Wurzelkanalbehandlung. Vertiefte Kenntnisse bestehen zudem in der Kinder-Zahnheilkunde, der Parodontologie, der Prothetik und der Behandlung von Kiefergelenkerkrankungen.
Die Patienten kommen aus einem weiten Umkreis, von den benachbarten Bielefelder Stadtteilen bis nach Spenge und Enger. „Wir haben tolle Patienten und uns und unserem Team macht die Arbeit Spaß, darin werden wir immer wieder durch ganz viele positive Kommentare bestätigt,“ strahlt Magdalene Schoenitz zum Abschluss.

  
Physiotherapie Kemminer
Hier wartet stets ein Lächeln auf Sie
Seit über zwanzig Jahren ist „Kemminer“ in Jöllenbeck ein Begriff, wenn es um Physiotherapie geht. Zuerst an der Beckendorfstraße angesiedelt, dann 2003 der Umzug in die ehemalige Sparkassen-Geschäftsstelle hinter dem alten Kleinbahnhof und jetzt seit April in der Amtsstraße 19. Hier behandelte über Jahre hinweg Dr. Mudrack die Zahnleiden der Jöllenbecker. Heute dringt kein Kreischen der Bohrer mehr nach draußen, gerne steigen die Besucher die Treppe in den ersten Stock hinauf, ganz freiwillig und häufig mit einem Lächeln im Gesicht.
In sechs Räumen auf zwei Etagen kümmern sich vier Mitarbeiterinnen um das Wohlergehen nicht nur der Jöllenbecker. Viel Zuspruch erhält die Physiotherapie-Praxis Kemminer auch aus dem Raum Enger/Spenge.
„Wir haben ganz klassische Krankengymnastik nach Bobath im Programm, dazu verschiedene Massagen und Wellness-Behandlungen. Für die nahe Zukunft plane ich den Erwerb spezieller Geräte für Therapien mit einem Schwerpunkt für ältere Menschen. Ohnehin erweitern wir unser Angebot immer mal, ohne dabei allen Modetrends hinterher zu laufen. Dies schätzen unsere Kunden offenbar, denn viele kommen schon über Jahre zu uns. Natürlich auch, um vorzubeugen, dass einmal aufgetretene Beschwerden sich nicht wieder einstellen. Abgerundet wird unser Kompetenzspektrum durch Ernährungsberatung und cranio-sakrale Therapien, die ebenfalls hier in den Räumen durchgeführt werden,“ stellt Jörg Kemminer im Gespräch fest.
Was es in den neuen Räumen jetzt nicht mehr gibt und auch nicht mehr geben wird, sind Trainingsangebote an Geräten, wie man sie in einem Fitness-Center erwartet.
Während die Behandlungen in der Regel nach einer halben Stunde beendet sind, können andere, wie z.B. Lymphdrainagen bis zu einer Stunde dauern. Bestimmte Behandlungen werden auf Wunsch auch im Rahmen von Hausbesuchen durchgeführt.
Ob Sie unter 20 oder über 90 sind – bei „Kemminer“ wartet immer ein Lächeln auf Sie.
  
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