Veranstaltungen - Blickpunkt Jöllenbeck

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Artikel
Niederländische und deutsche Berichte aus der Kriegszeit
Lesung am 29. Mai
Wir alle wissen, dass es den Kriegsgenerationen nahezu unmöglich war, über ihre oft dramatischen Erlebnisse zu berichten. Über Jahrzehnte behielten sie für sich, was ihnen widerfahren war. Als die niederländische Germanistin Cécile Oranje von ihrer Mutter erstmals erfuhr, was diese während des Krieges und der deutschen Besatzung überstanden hatte, erwuchs die Idee, ein Buch mit Berichten anderer älterer Menschen zusammenzustellen. So befragte Cécile Oranje zunächst niederländische Zeitzeugen.
Indes lag es für die Germanistin nahe, die niederländischen Berichte Deutschen zugänglich zu machen – und deutsche Berichte zu sammeln, um sie Niederländern zugänglich zu machen.
Denn sowohl Deutschen als auch Niederländern ist kaum bekannt, wie die Menschen im jeweiligen Nachbarland den Krieg erlebt haben.
Dieses besondere Buch, das in einer niederländischen und einer deutschen Version vorliegt, lässt uns die Erfahrungen wechselseitig begreifen – ein im Wortsinn grenzüberschreitendes Projekt.  
Auf Einladung der „Jürmker“ Bücherstube und des Bezirksamtes Jöllenbeck wird Cécile Oranje nach Jöllenbeck kommen, um ihr Buch vorzustellen: „Mama, es ist Krieg!“ lautet der Titel der deutschen, „Mama, het is oorlog!“ der niederländischen Fassung.
Wir freuen uns ganz besonders, dass Elfriede Haug aus Bielefeld (Jahrgang 1930, Foto links), deren Erlebnisse in den Büchern enthalten sind, an der Veranstaltung teilnehmen und persönlich berichten wird.
• 29. Mai 2018, Heimathaus in der Amtsstraße, Beginn  20.00 Uhr
• Eintritt 5,- € (Spende an AK Asyl Bielefeld e.V.)
Vorverkauf in der Bücherstube

30 Jahre Seltaebs – Das Jubiläum
Bereits zum dritten Mal feiern die Seltaebs jetzt ein Jubiläum in der Bielefelder Oetkerhalle. War das zum 20 Jährigen noch irgendwie eine Schnapsidee gewesen, führte der grandiose Erfolg zu einer Wiederholung bei der Silberhochzeit 2013.
Und jetzt sind es tatsächlich schon 30 Jahre Seltaebs, die im April 2018 in der altehrwürdigen Konzerthalle gefeiert werden. Aufregend.
1988 zum Abistreich des Bielefelder Max-Planck Gymnasiums gegründet (damals noch mit Peter Keller und Olaf Arndt), spielt die Band seit 1990 in der heutigen Besetzung. Waren die Konzerte anfangs noch echte Punkkracher, setzen die vier Bielefelder bereits seit 1994 auf die eher stromlose Variante akustischer Abendunterhaltung. Dabei werden bekannte und unbekanntere Perlen der Pop- und Rockgeschichte rücksichtslos zu eigenen Versionen umgearbeitet. Sehr zur Freude des Publikums entstehen dabei sowohl echte Volltreffer als auch wirkliche Frechheiten. Das hat zwar viel mit Comedy zu tun, allerdings ist der bis zu dreistimmige Gesang und sind die teilweise ungewöhnlichen Arrangements schon was ganz Besonderes. Da haben die Seltaebs über die Jahre hörbar eine eigene Handschrift entwickelt.
Natürlich sind zum Jubiläum auch wieder die Streicher vom Panzerquartett dabei. Und einige Gäste. Aber mehr wird noch nicht verraten.
Termin: Sonnabend, 21. April 2018,
Beginn 20.00 Uhr, Einlass 19.00 Uhr
Eintritt: 15,-€ zzgl. Gebühren, Abendkasse 20,- €
(Karten an allen bekannten Vorverkaufsstellen)

Vorbereitungskurs für Ehrenamtliche
Hospizliche Quartiersbegleitung
Am 1. März 2018 lädt der AWO Kreisverband Bielefeld e.V. Interessierte zu einer Informationsveranstaltung zu einem Vorbereitungskurs für Ehrenamtliche in der Lebens- und Sterbebegleitung von Menschen in Quartieren ein. Die Veranstaltung findet um 18.00 Uhr im Saal der Geschäftsstelle, Mercatorstr. 10, Bielefeld-Innenstadt statt.
Miteinander aufmerksam sein / Einander Halt und Sicherheit geben / Gemeinsam lernen und wachsen
Die letzte Lebensphase stellt uns vor zahlreiche Fragen, sowohl als Betroffene, als Angehörige, als Freunde oder Nachbarn, aber auch als Gesellschaft.
Es ist ein zentraler Wunsch, die letzte Lebensphase in einem gesicherten und vertrauten Umfeld, dem eigenen Zuhause, zu gestalten. Damit dies gelingen kann, bedarf es einer guten und achtsam aufeinander abgestimmten medizinischen, pflegerischen und psychosozialen Versorgung und Begleitung. Der demografische Wandel, veränderte Familienstrukturen und eine erhöhte Lebenserwartung stellen unsere Gesellschaft vor besondere Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund sind u.a. zahlreiche Wohnformen im Rahmen einer Quartiersversorgung entstanden (u.a. das „Bielefelder Modell“).
Der AWO-Kreisverband Bielefeld e.V. (in Kooperation mit dem Hauspflegeverein e.V.) führt mit dem Projekt „Wege des Abschieds – im Quartier bis zuletzt?“ die Entwicklungen von Quartiers- und Hospizarbeit zusammen.
Sowohl die Quartiersarbeit, als auch die Hospizarbeit haben in den vergangenen Jahren wichtige Angebote geschaffen, um eine möglichst gute Lebensqualität bis zuletzt zu erhalten.
Mit dem Projekt wird erstmalig die Einbindung von hospizlicher Begleitung in die Quartiere geschaffen. In folgenden Quartieren wird die Einbindung schwerpunktmäßig beginnen:
Am Pfarracker/Liethstück (Schildesche), Wefelshof(Brake), Babenquartier (Babenhausen), Jöllenbecker Straße (BI-Mitte), Dorfstraße (Jöllenbeck).
Im Rahmen des Projektes „Wege des Abschieds – im Quartier bis zuletzt?“ findet ein Vorbereitungskurs für zukünftige ehrenamtlich tätige hospizliche Quartiersbegleiter*innen statt. Der Kurs startet am 15. März und umfasst bis Mitte Juli zunächst 15 Termine, die jeweils donnerstags in der Zeit von 18.00 – 20.30 Uhr stattfinden. Im Kursverlauf werden unterschiedliche Aspekte der Begleitung von Menschen im Quartier in ihrer letzten Lebensphase behandelt.
Der AWO Kreisverband freut sich auf interessierte und engagierte Menschen, die aktiv und respektvoll diese so wichtigen Lebensabschnitte mitgestalten und die Solidargemeinschaft stärken.

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