Veranstaltungen - Blickpunkt Jöllenbeck

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Highlights von brake.kulturell

Camerata
Das Kammerorchester Camerata Bielefeld ist im Jahr 2012 von ambitionierten Mitgliedern des Freien Sinfonie-Orchesters Bielefeld (FSO) gegründet worden. Die zwölf Musikerinnen und Musiker (auf dem Foto fehlen drei) spielen unter der Leitung von Konzertmeister Werner Jost; dabei treibt sie die pure Lust am gemeinsamen
Musizieren auf hohem Niveau. Auf diese Weise hat sich die Camerata Bielefeld über die Jahre ein Repertoire erarbeitet, das von Werken des frühen Barock bis zur späten Romantik reicht. In der Region hat sich das Streichorchester auch als musikalischer Partner, etwa für Chorkonzerte, einen Namen gemacht. Auf dem Programm des Abends stehen neben der Streicherserenade von Peter Tschaikowski auch Werke von Unico Wilhelm van Wassenaer und Edvard Grieg.

Termin: Sonntag, 12. Mai
Beginn: 17.00 Uhr
Ort: ev. Kirche in Brake, Braker Straße,
Eintritt: 10,- € (erm. 7,-€) – Karten nur an der Abendkasse

Gott wohnt im Wedding
Regina Scheer liest am 9. April 2019 in Jöllenbeck
Regina Scheer, Autorin des Bestsellers ‚Machandel‘, liest auf Einladung der „Jürmker“ Bücherstube aus ihrem brandneuen Roman ‚Gott wohnt im Wedding‘ (ist am 25. März 2019 erschienen)
Ein Haus. Ein Jahrhundert. So viele Lebensgeschichten.
Alle sind sie untereinander und schicksalhaft mit dem ehemals roten Wedding verbunden, diesem ärmlichen Stadtteil in Berlin. Mit dem heruntergekommenen Haus dort in der Utrechter Straße. Leo, der nach siebzig Jahren aus Israel nach Deutschland zurückkehrt, obwohl er das eigentlich nie wollte. Seine Enkelin Nira, die Amir liebt, der in Berlin einen Falafel-Imbiss eröffnet hat. Laila, die gar nicht weiß, dass ihre Sinti-Familie hier einst gewohnt hat. Und schließlich die alte Gertrud, die Leo und seinen Freund Manfred 1944 in ihrem Versteck auf dem Dachboden entdeckt, aber nicht verraten hat.
Regina Scheer, die großartige Erzählerin deutscher Geschichte, hat die Leben ihrer Protagonisten zu einem
literarischen Epos verwoben - voller Wahrhaftigkeit und menschlicher Wärme.

Dienstag, 9. April 2019, 20.00 Uhr, Ev. Gemeindehaus, Schwagerstraße Eintritt 10,- €, Vorverkauf nur in der „Jürmker“ Bücherstube, Telefon 05206 / 27 00
Kammerorchester Jöllenbeck
Der Tod Jesu
Der Kammerchor Jöllenbeck besteht seit 2015. Er setzt sich zusammen aus versierten Chorsängern, die das Interesse an anspruchsvoller klassischer Chorliteratur verbindet. Der Chor probt projektbezogen an Wochenenden und ist je nach Projekt mit bis zu 20 Sängern besetzt. Die Leitung hat Hauke Ehlers, Kantor an der Ev.-Luth. Marienkirche Jöllenbeck.
Aufgeführt wurden bisher Chorwerke a cappella oder mit Begleitung durch Orgel, Harfe oder Streichorchester von Schumann, Schubert, Mendelssohn, Britten, Bach und Matthies.
Der Tod Jesu
Dieses Passionsoratorium von Carl Heinrich Graun knüpft an die Tradition der ev. Passionsoratorien der Barockzeit an. Wie die Oratorien Bachs und Händels besteht es aus Chören, Chorälen, Rezitativen und Arien. Carl Heinrich Graun (1704 – 1759) machte den jungen Friedrich von Preußen, den späteren Friedrich den Großen, durch seine Kompositionen auf sich aufmerksam, so dass letzterer Graun nach Schloss Rheinsberg holte und ihn nach seiner Thronbesteigung gar zum Kapellmeister machte. In Berlin und Potsdam arbeitete Graun unter anderen mit dem Sohn Joh. Seb. Bachs, Carl Philipp Emanuel Bach zusammen. Er kannte die Oratorien des alten Bach, die nach dessen Tod schnell in Vergessenheit gerieten. Die Matthäuspassion, die zu Bachs Lebzeiten sehr beliebt war, wurde durch Grauns Werk ‚Der Tod Jesu‘ abgelöst. Dieses Oratorium fand in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts einen großen Zuspruch und wurde auch nach Grauns frühem Tod noch Jahrzehnte im gesamten deutschsprachigen Raum aufgeführt. Erst die Oratorien Mendelssohns ließen das Werk in Vergessenheit geraten. Die Tonsprache ist einerseits noch sehr dem Barock verpflichtet, andererseits vor allem in den Arien durch seine Effektsprache schon sehr dem Galanten Stil zugewandt. Das Werk dauert ca. eineinhalb Stunden. Die Aufteilung und Gewichtung zwischen Soli und Chor ist den Barock-Oratorien sehr ähnlich.
Termine:
• Sonnabend, 13. April 18.00 Uhr, kath. Kirche Libori
und
• Sonntag, 14. April 17.00 Uhr, Marienkirche Jöllenbeck
Leitung: Hauke Ehlers
Sopran: Hanna Thyssen
Tenor: Rudolf Reimer
Bass: Konstantin Ingenpass
Orgel: Antje Wiese
Eintritt 10,-€, erm. 7,-€
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