Veranstaltungen - Blickpunkt Jöllenbeck

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Klezmermusik und Irish Folk in Vilsendorf
Unter bewährtem Titel, aber mit komplett neuem Programm – und einem neuen Bandmitglied - präsentiert sich die Klezmerband INJOYY bei ihrem diesjährigen Konzert. „Klezmer meetsIrish Folk“ heißt es am Sonntag, den 4. November, um 17 Uhr in der EpiphaniaskircheVilsendorf. Melancholie und Sehnsucht auf der einen Seite, Temperament und Fröhlichkeit auf der anderen sind die Elemente, die beide Musikrichtungen verbinden.
Ein Schwerpunkt des Konzerts wird auf Stücken von Joachim Johow liegen. Dieser zeitgenössische Musiker hat viele irische Lieder und Klezmerstücke gesammelt und arrangiert, etliche aber auch selbst komponiert.
Außerdem hat INJOYY einige irische Stücke aus der Sammlung Peter Steinbachs für sich entdeckt. Zur Band gehören Frank Breddemann (Bass), Joachim Cremer (Querflöte und Gitarre), Ulrike Denker (Sopran- und Altblockflöte), Sahak Murat Parlar (Percussion) und seit kurzem Dirk Bormann (Gitarre).
Der Eintritt ist frei, gebeten wird um Spenden für den Förderkreis Kirchenmusik Vilsendorf.
Harmonic Brass Konzert
Harmonic Brass steht für großen, eleganten Bläserklang. In der ganzen Welt sind die vier Herren mit ihrer bezaubernden Dame zu Hause und gleichzeitig willkommen.
Ein Ensemble, das Laune macht: Akribisches Feilen an der Performance trifft auf barocke Lebensfreude. Seriöses musikalisches Arbeiten löst kichernde Jungenhaftigkeit ab. Fünf Individuen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, verschmelzen auf der Bühne zu einer Einheit, wie man sie selten antrifft.
Im Rahmen des Jubiläumsjahres „175 Jahre CVJM Posaunenchor Jöllenbeck“ gibt das Quintett ein Konzert am Sonnabend, den 03.11.2018, um 19.00 Uhr in der Marienkirche Jöllenbeck, Schwagerstraße 14.
Die Mischung aus humorvoller Moderation und herausragender Musik verspricht einen wundervollen Abend.
Der Eintritt kostet 18,- €, ermäßigt 12,- €.
Kammerkonzert in der EpiphaniaskircheVilsendorf
Konzert für Orgel und Blockflöte
„Barockmusik für die Seele“ bietet das Konzert von Ulrike Denker und Ulrich Maßner am Sonntag, den 21. Oktober, um 17 Uhr in der EpiphaniaskircheVilsendorf.
Die beiden interpretieren Werke von Johann-Sebastian Bach, Georg-Friedrich Händel, Giuseppe Sammartini, Antonio Vivaldi und anderen Barockkomponisten.
Ulrich Maßner spielt Orgel und Klavier, Ulrike Denker wird mit Alt- und Sopranblockflöte zu hören sein.
Das Programm dauert etwa 45 Minuten.
Der Eintritt ist frei, eine Spende für die Kirchenmusik in Vilsendorf wird aber gerne entgegengenommen.
Angebote für pflegende Angehörige
Machmal Pause
Im Alltag pflegender Angehöriger kommt manches oft zu kurz: Genuss, Spaß und Entspannung. Hier setzt die beiden Angebote an, die jeweils als Einführungsveranstaltung konzipiert sind. Langfristiges Ziel ist es, im Aktiv-Punkt eine Angehörigengruppe zu etablieren, die sich trifft, austauscht und einander hilft. Petra Paß, stellvertretende Pflegedienstleiterin der AWO-Bielefeld: „Dreiviertel der pflegebedürftigen Menschen werden zu Hause gepflegt, ganz überwiegend von den eigenen Angehörigen. Wer auch immer das ist, der vielleicht auch schon betagte Partner, die Kinder, die kurz vor dem Renteneintritt stehen, die pflegenden Angehörigen müssen oft über Jahre hinweg mit einer Doppelbelastung umgehen lernen. Da wollen wir unterstützend zur Seite stehen!“ Selbstverständlich ist während der Treffen einer Betreuung möglich.
Im Oktober ist das Treffen überschrieben mit „Lachen Sie doch einfach mal mit!“ – Susanne Heidel praktiziert mit den Teilnehmern eine schnell zu erlernende Methode zur Entspannung: Lachyoga. „Lachen ist gesund und das gilt für Menschen jeden Alters. Das Lachyoge wirkt ist wissenschaftlich belegt. Unser Gehirn reagiert auf das Lachen mit der Freisetzung von Glückshormonen. Dadurch werden Stressgefühle verringert, eine Entspannung kann sich entwickeln. In der Gruppe entwickelt sich rasch eine echte Heiterkeit. Lachyoga kann zur Vorbeugung gegen körperliche und seelische Symptome eingesetzt werden, die durch Stress ausgelöst werden. Gerade in einer schwierigen Lebenssituation können wir durch Lachen unsere Zuversicht und Lebensfreude erneut aktivieren.“
Termine:
Montag, 15.10.2018, Beginn 19.00 Uhr Lachyoga, eine Einführung mit Susanne Heidel
Montag, 19.11.2018, Beginn 15.00 Uhr Entspannung mit Qigong, eine Einführung mit Susanne Schmitt
Ort:
jeweils im Aktiv-Punkt Jöllenbeck, Dorfstraße 35, Tel. 05206 23 36 oder 91 80 19
Die Angebote sind für alle Teilnehmer kostenfrei.
Heike Rommel liest aus „Zerrissene Wahrheit“
Der brandneue Bielefeld-Krimi!
Karen saß reglos da und starrte auf das Bild. Das Blut rauschte ihr in den Ohren. Es war, als hätte sie gleichzeitig mit dem Foto das Drama ihres Lebens zusammengesetzt.
• Donnerstag, 8. November 2018, Beginn 20.00 Uhr
Heimathaus Jöllenbeck an der Amtsstraße
• Eintritt 6,00 €
In Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Jöllenbeck
Wissenschaft von unten
Peter Finke, emer. Professor der Uni Bielefeld plädiert für ein fundamental neues Verständnis von Wissenschaft. Die etablierte Forschung sieht er in unendlich viele Einzeldisziplinen zerfasert, die Forscher*innen in der Regel in klitzekleinen Nischen eingebettet, der Hochschulbetrieb, die Forschung und die Ausbildung der Studierenden ökonomischen Zwängen untergeordnet. Dem hält er entgegen, wieviel Potential in jedem von uns steckt: im Alltag treffen wir unentwegt Entscheidungen in Bereichen, in denen wir zwar keine spezifische Ausbildung, aber dennoch hinreichend Erfahrung besitzen. Diese Ressourcen einer möglichen Wissenschaftsbewegung gilt es zu aktivieren, Wissenschaft wieder auf eine riesige, breite Basis stellen und damit auch zu demokratisieren. Für Finke ein fast schon unentbehrlicher Schritt, die demokratisch verfasste Zivilgesellschaft in die Zukunft zu retten.
Wobei, und da legt er durchaus hohe Maßstäbe an, die ehrenamtliche oder durch Amateure betriebene ‚Bürgerwissenschaft‘ den klassischen Anforderungen an Forschung genügen muss: unvoreingenommene und verifizierbare Datenerhebung, Genauigkeit, Langfristigkeit.
Nun gibt es immer wieder spektakuläre Leistungen von Amateurforschern, sei es die Sichtung neuer Kometen oder der Nachweis des massiven Insektensterbens in Deutschland. Diese Leistungen beruhen einerseits auf enormen Wissen der jeweiligen Amateurforscher und andererseits sind sie i.d.R. nur aus der Gruppe heraus möglich, die sich gegenseitig unterstützt und das erworbene Wissen untereinander weitergibt. Vielleicht auch ein Plädoyer, wieder mehr gemeinsam zu unternehmen. Denn das sozial vereinzelte Individuum, das den Kick in spontanen Events mit stets wechselnden Inhalten sucht, wird keine Muße zum ‚Selberforschen‘ finden, sondern in seinem Status als Homo oekonomikus verharren.
Peter Finke: Lob der Laien - Eine Ermunterung zum Selberforschen. Oekom Verlag. 20,- € - erhältlich in der "Jürmker" Bücherstube.
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